
LIGHTHOUSE - LEUCHTTÜRME NACHHALTIGER ARCHITEKTUR
Während sich bei der Gestaltung von Innenräumen das Ambiente auf die Bedürfnisse des Individuums konzentriert, rückt im Stadtraum das atmosphärische Wohlbefinden der Gesellschaft in den Vordergrund. Architektur – als Baustein der Stadt und umschreibender Körper des Innenraums – bietet die Möglichkeit Räume zu schaffen, die sich als Symbiose mit den dualen Bedürfnissen des Individuums und der Gesellschaft auseinandersetzt und dadurch rundum Wohlbefinden erzeugt.
Artemide hat mit ‚My White Light’ ein innovatives Lichtkonzept für Innenräume entwickelt, das situativ auf seine Umgebung eingeht und unterschiedliche Weißlichtstimmungen erzeugt, die sich individuellen Bedürfnissen anpassen. Von warmweißen Gelborangetönen bis hin zu kaltweißen Blautönen.
Wie kann Architektur situativ auf seine Umgebung eingehen und über die Gebäudegrenzen hinaus für eine Atmosphäre sorgen, die sowohl den Bedürfnissen des Individuums als auch der Gesellschaft entsprechen?
Das Wohlbefinden in Städten ist neben kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Vorzeichen eng mit seinen, im wörtlichen Sinne, atmosphärischen Bedingungen verknüpft. Städte stehen aktuell vor der Herausforderung mit den Auswirkungen des globalen Klimawandels umzugehen und diesem nach Kräften Rechnung zu tragen. Dazu kann und sollte Architektur einen entscheidenden Beitrag leisten.
Ziel ist es in diesem Wettbewerb ein ‚House of the Future’ zu konzipieren, welches durch seine energetische Intelligenz und ästhetische Strahlkraft besticht. Es soll für Wohlbefinden in seiner innern Sphäre sorgen und einen entscheidenden Beitrag für sein äußeres Umfeld leisten.
Wie sehen ‚Leuchttürme’ nachhaltiger Architektur aus?
Mit ISTANBUL wurde eine Stadt ausgewählt, die durch ihre geographische Lage die Idee eines gemeinsamen kulturellen Zentrums von Europa und Asien verkörpert. Als Schnittstelle der Kulturen, Religionen und historischer Einflüsse soll ein Gebäude als Ort des interkulturellen Austausches entstehen und für internationale Organisationen, Besucher und Bewohner gleichermaßen offen stehen.
Der Entwurf stellt den umweltbewussten Architekten vor die Aufgabe ein energieoptimiertes Gebäudekonzept zu entwickeln, das ikonografische Wirkung besitzt.
ARTEMIDE
Das Leuchtenunternehmen Artemide – Sponsor des Studentenwettbewerbs – wurde 1959 von Ernesto Gismondi und Sergio Mazza in Mailand gegründet. Durch den gezielten Dialog mit führenden Architekten und Designern, die Pate für die ersten erfolgreichen Artemide-Kollektionen standen, entwickelte sich ein Stil, der die Artemide-Leuchten bis heute prägt: hohe Funktionalität und Produktqualität, die sich mit höchsten Designansprüchen verbindet.
Sämtliche Artemide Leuchten sind nicht nur Lichtquellen, sondern auch Objekte, die über Form und Lichtwirkung eine emotionale Beziehung mit ihrer Umwelt eingehen. Gemäß der Unternehmensphilosophie ‚Human Light’ wird Licht als Quelle des Wohlbefindens und als Begleiter des Menschen verstanden, welches sich stets dessen Bedürfnissen unterordnet und dabei umweltverträglich und ressourcenschonend entwickelt wird.
Die Lichtsysteme für die Architektur zeichnen sich darüber hinaus auch durch ihre vielfachen Kombinationsmöglichkeiten aus sowie durch den Einsatz unterschiedlicher Lichtoptiken die verschiedene Lichtstimmungen und Lichtleistungen ermöglichen und sich so den räumlichen Gegebenheiten optimal anpassen. Weitere Informationen unter www.artemide.de
UNI KASSEL
Fachbereich ASL – Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Umweltbewusstes Planen und Experimentelles Bauen
Der Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Universität Kassel ist Auslobender dieses Wettbewerbs. Mit umwelt- und ressourcenschonenden, energiesparenden, ökonomisch effizienten und sozial verantwortlichen Strategien im Planen und Bauen stellt sich der Fachbereich der Verantwortung Architektur gegenüber Menschen und der Umwelt in Einklang zu bringen und somit der Umwelt-Universität Kassel gerecht zu werden. Dem Anspruch muss auch die Ausbildung folgen: Ausbildungsziel können nicht ausschließlich technisch-fachliche SpezialistInnen sein. Gefragt sind vor allem die auf sozialer, künstlerischer und kultureller Basis Schaffenden, die als selbstständig und kritisch denkende Generalisten neben der Optimierung der Einzelaspekte auch die allgemeine Entwicklung und das Gemeinwohl im Blick haben. Diesem Ansatz folgend ist auch die Aufgabenstellung des Studentenwettbewerbs, verantwortet von Herrn Professor Claus Anderhalten, Leiter des Fachbereichs Umweltbewusstes Planen und Experimentelles Bauen, mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Dipl.-Ing. Anna Baltschun und Dipl.-Ing. Arch Filip Nosek, zu verstehen. Weitere Informationen unter www.uni-kassel.de/asl/upeb


